
Ein Abend voller Neugier, Begegnungen und Experimente
Am Freitag, dem 30. Januar 2026, öffnete die Gerhart-Hauptmann-Oberschule in Limbach-Oberfrohna ihre Türen – und mit ihnen gleich ein ganzes Universum an Eindrücken. Schon früh am Abend strömten zahlreiche interessierte Eltern mit ihren Kindern durch die Flure, Klassenzimmer und Fachräume, um sich ein lebendiges Bild vom Schulalltag zu machen. Die Atmosphäre? Offen, herzlich und angenehm geschäftig – genau so, wie man es sich von einem „Abend der offenen Tür“ wünscht.
In den Unterrichtsräumen präsentierten die Fachschaften mit viel Engagement und Kreativität ihre Inhalte. Es wurde experimentiert, erklärt, ausprobiert und gestaunt. Ob naturwissenschaftliche Versuche, sprachliche Einblicke oder kreative Projekte – überall spürte man die Begeisterung der Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler, ihre Schule zu zeigen. Besonders schön: Auch viele ehemalige Schülerinnen und Schüler waren gekommen, um „ihre“ alte Schule wiederzusehen, Erinnerungen auszutauschen und mit Lehrkräften ins Gespräch zu kommen.
Für das leibliche Wohl war selbstverständlich ebenfalls bestens gesorgt. Gutes Essen und erfrischende Getränke luden zum Verweilen ein und boten den idealen Rahmen für zahlreiche gute Gespräche – zwischen Eltern, Kindern, Lehrkräften und Ehemaligen. Einen großen Anteil am Gelingen des Abends hatte erneut der Freundes- und Förderverein der Gerhart-Hauptmann-Oberschule, der mit viel Einsatz und Tatkraft unterstützte und damit einmal mehr zeigte, wie wertvoll diese Zusammenarbeit für das Schulleben ist.
Am Ende blieb bei vielen Besucherinnen und Besuchern nicht nur ein voller Magen, sondern vor allem ein positiver Eindruck: von einer lebendigen Schule, engagierten Menschen und einer Gemeinschaft, die offen aufeinander zugeht.
Ein rundum gelungener Abend – und für manche Kinder vielleicht der erste Schritt auf ihrem zukünftigen Schulweg.
Vom Anfängerhang zur großen Piste – Zwei siebte Klassen erobern den Schnee
Oberwiesenthal, Januar 2026. Minusgrade, knirschender Schnee unter den Schuhen – und 43 Siebtklässler der Gerhart-Hauptmann-Oberschule Limbach-Oberfrohna, die mit großen Augen und noch größeren Skischuhen aus dem Bus steigen. Vom 12.01. bis 16.01.26 wurde der höchstgelegene Ort Deutschlands für sie zum Klassenzimmer der besonderen Art: Skilager.
Was am ersten Tag noch nach vorsichtigem Rutschen, wackeligen Knien und der bangen Frage „Wie komme ich hier eigentlich wieder runter?“ aussah, entwickelte sich innerhalb weniger Tage zu einer kleinen Wintersport-Erfolgsgeschichte. Gelernt wurde das Skifahren an drei intensiven Tagen in der Vereinigten Skischule Oberwiesenthal – mit Geduld, Humor und einer Engelsruhe der Skilehrer die schon ganz andere Anfänger gesehen haben.
Der Einstieg erfolgte klassisch: Anfängerhang. Klein, überschaubar, freundlich – und trotzdem für manche gefühlt steiler als die Zugspitze. Hier hieß es erst einmal: Skier anziehen (gar nicht so einfach), hinfallen (noch einfacher), aufstehen (Königsdisziplin) und vor allem: lachen. Viel lachen. Denn spätestens nach dem dritten unfreiwilligen Schneeengel war klar: Perfektion ist hier nicht das Ziel – Spaß schon.
Tag für Tag wurden die Bewegungen sicherer. Aus zaghaftem Gleiten wurde kontrolliertes Fahren, aus wildem Stockeinsatz ein echter Schneepflug. Und während anfangs noch jeder Meter bergab eine kleine Mutprobe war, wuchs mit jeder Abfahrt das Selbstvertrauen. Spätestens am dritten Skitag war die Aufregung einer spürbaren Begeisterung gewichen.
Der große Moment kam zum Schluss: die normale Piste. Für einige Schüler ein echtes Highlight – und ein kleiner Triumph. Wo zu Beginn noch der Anfängerhang das Maß aller Dinge war, ging es nun souverän (okay, manchmal noch mit kleinen Umwegen) die große Abfahrt hinunter. Unten angekommen: rote Wangen, breites Grinsen und das stolze Gefühl, etwas geschafft zu haben, das am Montag noch völlig unmöglich schien.
Natürlich bestand das Skilager nicht nur aus Skifahren. Gemeinsame Abende, müde Beine, lautes Gelächter, verlorene Handschuhe und unzählige Geschichten fürs Klassenbuch gehörten genauso dazu. Doch vor allem bleibt eines hängen: Zusammenhalt, Mut und das Erlebnis, über sich hinauszuwachsen – auf zwei Brettern im Schnee.
Als der Bus am Freitag wieder Richtung Gerhart-Hauptmann-Oberschule rollte, waren alle ein bisschen erschöpft, viele deutlich sicherer auf Skiern und manche sogar ein kleines bisschen traurig, dass es schon vorbei war. Aber eines ist sicher: Dieses Skilager wird niemand so schnell vergessen.




Advent, Advent bald das erste Lichtlein brennt…
Traditionell am Freitag, dem 28.11.25, also kurz vor dem 1. Advent öffnete die Gerhart- Hauptmann-Schule ihre Türen für Groß und Klein. Pünktlich 15 Uhr füllte sich die Aula mit Gästen, die die Weihnachtsaufführung der Grundschule „Weihnachten in anderen Ländern“ besuchten und den Fleiß der jungen Schauspieler mit kräftigem Applaus belohnten.
Zeitgleich startete in vielen Klassenzimmern das Basteln und Werkeln an weihnachtlichen Dekorationen. Liebevoll gestaltete kleine Kunstwerke entstanden aus Kinderhand unter Anleitung von Schülern und Lehrern. Weihnachtliches Singen und Musizieren bot die Gitarrengruppe mit Ina Gehlsdorf. Gleich daneben hatte sich doch tatsächlich der Weihnachtsmann ein Plätzchen am schön geschmückten Weihnachtsbaum gesucht und las Geschichten vor. Weitere Anziehungspunkte waren eine Tombola mit tollen Preisen und ein kleiner Trödelmarkt.
Natürlich wurde auch für das leibliche Wohl besten gesorgt. Grillhäuschen und Getränkestand luden vor der Schule zum Verweilen ein. Für einen Snack zwischendurch sorgte der Popcornstand des Fördervereins im Flur. Der süße Appetit konnte im traditionellen Schülercafe mit vielerlei selbstgebackenem Kuchen sehr gut gestillt werden.
Im Cafe gab es auch wieder einen Tisch für ehemalige Lehrerinnen und Lehrer. Hier hatte der Förderverein wie jedes Jahr zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Natürlich schwelgte so mancher in Erinnerungen und freute sich über Gespräche auch mit ehemaligen Schülern. Gedränge in den Fluren und an den einzelnen Stationen zeugten von regem Interesse.
Somit war der sehr gut besuchte Nachmittag der Lohn für alle beteiligten Schüler, Eltern, Lehrer und dem Förderverein und natürlich Ansporn für 2026, wenn es wieder heißt: Adventsfest in der GHS.




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